Wettbewerb Studentenheim Ulfiswiese
Bauherr
gel . Wettbewerb
Standort
Innsbruck , ehem . Ulfiswiesen
geladener Wettbewerb März 2026
Architekturbild
renderings , Büro Lanzinger
Projekt-
beschreibung
Heim für studentisches Wohnen Kranebitter Allee
Idee und Entwurf
Lage,
die entlang der Allee aufgereihten Baukörper des Baubestandes aus den 1980er Jahren werden in ähnlicher Dimensionierung übernommen und geometrisch fortgeschrieben . Jedoch wird der Baukörper gleich einem „Vierseiter“ zum geschlossenen Atrium formiert .
Dadurch kann sich die neue Bebauung gegen die Schallbelastung der Kranebitter Allee bestmöglich behaupten .
Atrium ,
das so entstehende Atrium mit den erheblichen Abmessungen von ca. 17 x 60 m und einer Höhe von 11 m liegt über der Erdgeschossdecke . Es ist als Garten mit Studierbereich konzipiert und bildet den kommunikativen Gemeinschaftsbereich über den der gesamte Wohnbereich erschlossen ist .
Nutzung des Erdgeschoßes ,
das Erdgeschoss ist der Bereich für alle Nutzflächen die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen . Räume für Musik , Fitness , allg. Aufenthalt und auch Bereiche für Hausmeister bzw. technischen Nutzungen etc. werden nicht in den Untergeschossen angeboten . Das erhöht die Attraktivität erheblich und erspart Probleme mit dem Arbeitsrecht / Gewerberecht . Zudem müssen Aufenthaltsräume nicht im Grundwasserstaubereich untergebracht werden , bautechn. aufwendigen Lösungen können entfallen , Baukosten werden gespart .
Diese Räume sind im Erdgeschoss angesiedelt , durch die Projektierung von verschiebbaren Wandelementen kann der gesamte Bereich auf ebener Erde zu einem großen offenen Geschoss verbunden werden das vom studentischen Leben durchpulst und belebt wird .
Zimmer ,
die Zimmergeschosse werden in einem modularen System errichtet .
Die einzelnen Module sind vorgefertigt , die Vorfertigung kann bis ins Detail der Möblierung gehen . Die Montage erfolgt weitgehend trocken und zeitigt eine rasche , qualitätvolle Errichtung der Anlage .
Die Erschließung der Zimmer ab dem 1.OG sind Laubengänge , in Doppelfunktion von Kommunikationsflächen und Gangflächen , im Freien .
Es liegt in der Natur des Laubenganges dass dieser nicht eingehaust , aber überdacht ist . Er bietet den Vorteil dass , insbesondere durch das Fehlen von Balkonen an der Gebäudeaußenseite , den Studierenden , mit den Gängen sehr kommunikationsfreundliche Flächen zur Verfügung stehen . Flächen die als Freiflächen mit geringem Aufwand errichtet werden können .
Konstruiert sind diese Bauteile als einfache Stahlkonstruktionen die nach Montage der Wohnmodule an der Innenseite , im Atrium , vorgestellt werden,
Erschließung ,
die gesamte Aufschließ ung des Gebäudes , im Erdgeschoss liegen fast alle Allgemeinräume , ab dem 1.OG sind die Aufenthaltsräume durch Laubengänge erschlossen , lässt die zu erwartenden Brandschutzauflagen gegen null gehen .
Die studentischen Bereiche sind erdgeschossig , somit unmittelbar angebunden an die öffentlichen Flächen wie Rad- und Fusswege . Vor allem die Vegetation des geschützten Grüngürtels ist optisch und mit direktem Blick im ganzen Geschoss präsent . Ein sehr direkter Naturbezug , der auch die geforderten Freiflächen in das wertvolle Grünbiotop setzt , wird den Raumeindruck schon am Eingang kennzeichnen .







